Die Marktlage ist äusserst schwierig

Devisen

Der Euro konnte gestern sowohl gegenüber dem USD wie auch dem CHF deutlich zulegen. Positiv für den Euro war einerseits die Kritik Trumps an den US-Währungshütern und andererseits die Verabschiedung des Budgets durch das italienische Parlament.

Oelmarkt

Die Ölnotierungen korrigierten gestern nochmals deutlich nach unten. Es gab verschiedene Faktoren, welche den Markt belasteten. Einerseits die Bestandeszahlen aus den USA, welche deutliche Aufbauten bei den Rohölbeständen verzeichneten, und dies trotz tieferen Importen und höheren Exporten. Nach Hurrikan "Michael" wird die Produktion im Golf von Mexiko wieder hochgefahren. Nach der EIA hat auch die OPEC in ihrem Monatsbericht das Nachfrage- wachstum sowohl für's 2018 wie auch 2019 leicht nach unten korrigiert. Die OPEC-Produktion hat im September um 132'000 bpd zugenommen, trotz einer um 150'000 bpd tieferen Produktion des Irans. Die Marktlage ist äusserst schwierig einzuschätzen. Befinden wir uns nun in einer Korrekturphase im Bullentrend, oder war der Anstieg der letzten Wochen schlichtweg übertrieben? Gestern war der letzte Handelstag des Oktober-Gasöl-Kontraktes. Insgesamt wurden fast 500'000 t in die Börse geliefert.

Die Gasölprämien waren gestern unverändert. Die Rheinfrachten ziehen weiter an.

Börsenerwartung: Gasöl plus 0 - 1 $/t, Benzin minus 1 -2 $/t.