Markt ziemlich volatil

Devisen

Die europäische Gemeinschaftswährung konnte am Freitagabend, trotz der guten US Arbeitsmarktstatistik, anziehen und sich auch heute Morgen behaupten. Die US Regierung geht mit der Fed auf Konfrontationskurs und fordert offen die Senkung des Zinsniveaus, was den Dollar belastet und den Euro entsprechend stützt. Ebenfalls USD-bärisch ist die Ankündigung Donald Trumps, Importzölle auf chinesische Produkte im Handelswert von 200 Mrd. USD zu erheben.

Oelmarkt

Der Ölmarkt stieg unter der Führung des Gasölkontraktes in London weiter an. Die Backwardation wurde grösser, was den Markt stützte. Der positive US-Arbeitsmarktbericht stützte ebenfalls. Heute Morgen kommen die Notierungen aufgrund der Ankündigung der US-Regierung einer Erhöhung der Importzölle auf chinesische Güter wieder unter Abgabedruck. Heute wird der Markt wohl ziemlich volatil bleiben. Heute ist kein Platts-Tag!

Die Gasölprämien waren zu Wochenschluss durchwegs etwas weicher.

Börsenerwartung: Gasöl minus 14 - 16 $, Benzin minus 14 - 16 $/t