Minerol Energie AG

Regierung akzeptiert Brexit

Devisen

Der Euro konnte sich gestern etwas erholen. Die britische Regierung hat das Verhandlungs-ergebnis über den Brexit akzepiert, doch der Vorschlag muss auch noch vom Parlament bestätigt werden, was wohl eher eine Knacknuss werden könnte.

Oelmarkt

Nach der starken Korrektur nach unten während der letzten Woche konnten die Notierungen gestern in einer technischen Reaktion etwas konsolidieren. Fundamental ist der Markt nach wie vor schwach. Nach den Monatsberichten der OPEC, IEA und EIA wird insbesondere für das nächste Jahr aufgrund einer schwächelnden Nachfrage ein überverorgter Markt gesehen. Auf der "bullischen" Seite steht die Absicht der OPEC-Staaten, die Produktion wieder drosseln zu wollen.

Die Bestandeszahlen des API waren neutral bis "bärisch". Die Rohölbestände stiegen abermals stark an. Dagegen fielen die Destillatbestände stärker als erwartet, und die Benzinbestände waren unverändert. Rein technisch gesehen befinden wir uns in einer Korrekturphase im aktuellen Abwärtstrend.

Die Gasölprämien waren gestern durchs Band ca. 8 $/t fester!

Die Rheinfrachten ziehen weiter an.

Börsenerwartung:  Gasöl minus 2 - 4 $/t, Benzin minus 2 - 4 $/t.

Die Marktlage ist äusserst schwierig

Devisen

Der Euro konnte gestern sowohl gegenüber dem USD wie auch dem CHF deutlich zulegen. Positiv für den Euro war einerseits die Kritik Trumps an den US-Währungshütern und andererseits die Verabschiedung des Budgets durch das italienische Parlament.

Oelmarkt

Die Ölnotierungen korrigierten gestern nochmals deutlich nach unten. Es gab verschiedene Faktoren, welche den Markt belasteten. Einerseits die Bestandeszahlen aus den USA, welche deutliche Aufbauten bei den Rohölbeständen verzeichneten, und dies trotz tieferen Importen und höheren Exporten. Nach Hurrikan "Michael" wird die Produktion im Golf von Mexiko wieder hochgefahren. Nach der EIA hat auch die OPEC in ihrem Monatsbericht das Nachfrage- wachstum sowohl für's 2018 wie auch 2019 leicht nach unten korrigiert. Die OPEC-Produktion hat im September um 132'000 bpd zugenommen, trotz einer um 150'000 bpd tieferen Produktion des Irans. Die Marktlage ist äusserst schwierig einzuschätzen. Befinden wir uns nun in einer Korrekturphase im Bullentrend, oder war der Anstieg der letzten Wochen schlichtweg übertrieben? Gestern war der letzte Handelstag des Oktober-Gasöl-Kontraktes. Insgesamt wurden fast 500'000 t in die Börse geliefert.

Die Gasölprämien waren gestern unverändert. Die Rheinfrachten ziehen weiter an.

Börsenerwartung: Gasöl plus 0 - 1 $/t, Benzin minus 1 -2 $/t.

Leichte Korrektur

Devisen

US Präsident Donald Trump greift die US Notenbank Fed an und wirft dieser vor, dass deren Politik ein "Fehler" sei und diese "verrückt" geworden wäre. Die scharfe Kritik an der Notenbank belastet nicht nur die Aktienmärkte, sondern auch den US Dollar, wovon der Euro entsprechend profitieren und anziehen kann.

Oelmarkt

Mit den Produktionsausfällen durch Hurrikan Michael blieb auch am Mittwochmorgen die fundamentale Stimmung an den Ölbörsen zunächst weiter leicht bullish. Am späten Abend veröffentlichte das EIA seinen Monatsreport, der mit Aufwärtskorrekturen seiner Preisprognosen leicht stützte, kurzfristig jedoch mit der Korrektur der Ölnachfrage auch bearishe Komponenten besitzt. Das API wies bei seiner Version der US Ölbestandsdaten zudem deutliche Aufbauten bei Rohöl aus, sodass der Verkaufsdruck in der Nacht bestehen blieb und die Notierungen an ICE und NYMEX mit deutlichen Verlusten aus dem Handel gingen.

Die Gasölprämien waren gestern unverändert.

Die Rheinfrachten ziehen weiter an.

Börsenerwartung: Gasöl plus 0 - 1 $/t, Benzin minus 1 -2 $/t.

40 % Ausfall wegen Hurrikan

Devisen

Der Devisenmarkt war gestern ziemlich ruhig und stabil. Die veröffentlichten Wirtschaftsdaten aus den USA und Europa konnten dem Markt keine neuen Impulse verleihen.

Oelmarkt

Der Markt ist nach wie vor fest. Der Exportausfall des Irans stützt weiterhin den Markt. Hurrikan "Michael" wird heute Abend als Sturm der Kategorie 3 auf Land treffen. Insgesamt wurden ca. 40 % der "off-shore" Produktion im Golf heruntergefahren. Grössere Schäden werden jedoch nicht erwartet. Die Bestandeszahlen werden diese Woche einen Tag später veröffentlicht.

Die Gasölprämien waren gestern unverändert.

Die Rheinfrachten ziehen weiter an.

Börsenerwartung: Gasöl plus 0 - 1 $/t, Benzin minus 1 -2 $/t.

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