Minerol Energie AG

OPEC und Russland keine Erhöhungen

Devisen

Der Euro/Dollar-Kurs gab am Freitagnachmittag deutlich nach. Belastend wirkt sich vor allem der Brexit wieder aus, nachdem es nun so scheint, als würde ein ungeordneter Austritt Großbritanniens wieder wahrscheinlicher werden. Dieses Thema bleibt auch heute Morgen ein Faktor für den Euro/Dollar-Kurs, der momentan die Freitagstiefs ins Visier nimmt.

Oelmarkt

Einige Mitglieder der OPEC und Russland hatten sich am Wochenende in Algerien zum Joint Ministerial Monitoring Committee (JMMC) eingefunden, bei dem die aktuelle Produktion analysiert und bewertet wird. Am Freitag gab es Gerüchte, wonach eine Anhebung um 0,5 Mio. B/T zur Debatte stünde, doch dem war nicht so. Das JMMC hat keine offizielle Autorisierung die Produktionsmengen anzupassen und auch ein Vorschlag für eine Anhebung der Quoten blieb aus. Am Wochenende kam es bei einer iranischen Militärparade zu einem Anschlag, bei dem 25 Menschen ums Leben gekommen sind. Al Ahvazieh, eine arabische Separatistenbewegung, hat mittlerweile die Verantwortung für den Angriff für sich beansprucht. Der Gruppe werden Verbindungen zu Saudi-Arabien nachgesagt. Die Aktivität im Atlantik hat wieder etwas zugenommen. Rein technisch befinden wir uns im Brent knapp unter dem "double top" vom Mai bei 80.50 $/bbl. JP Morgan, Trafigura und Mercuria rechnen mit Ölnotierungen von über 90 $/bbl bis Ende Jahr.

Die Gasölprämien waren gestern praktisch unverändert. Trotz der Niederschläge von gestern wird sich die Situation auf dem Rhein während den nächsten Tagen nicht entspannen.

Börsenerwartung: Gasöl plus 7 - 9 $/t, Benzin plus 11 - 14 $/t.

Frachten steigen munter weiter

Devisen

Da richtungsweisende Konjunkturdaten oder andere wichtige Impulsgeber momentan für den Euro ausbleiben, konsolidiert der Euro/Dollar-Kurs weiter oberhalb seiner Unterstützungslinie. Ohne stützende Einflüsse könnte das Kaufinteresse allerdings langsam abnehmen, sodass der Euro schlussendlich unter Verkaufsdruck kommen könnte.

Oelmarkt

Der Ölmarkt stieg gestern Abend nochmals deutlich an. Die Bestandeszahlen der EIA zeigten im Gegensatz zu denjenigen des API einen Bestandesabbau bei Rohöl. Dies allein genügte, um den Markt wieder nach oben zu treiben. Technisch gesehen liegen die Widerstandszonen im Bereich 695-700 $/t im Gasöl und bei 79.70-80.00 $/bbl im Brent.

Die Heizölprämien waren gestern etwas fester.

Die Diesel- und Ökoheizölprämien dagegen einenTick weicher.

Die Frachten steigen munter an. Der grosse Wetterumsturz ist nach wie vor nicht in Sicht.

Börsenerwartung:

Gasöl plus 4 - 6 $/t, Benzin plus 4 - 6 $/t.

Preisanstieg wegen Flugzeugabschuss

Devisen

Der Dollar konnte sich gestern etwas erholen, und dies trotz dem Handelsstreit mit China.

Oelmarkt

Die Ölwerte stiegen gestern am späten Vormittag sprunghaft an. Auslöser war der Abschuss eines russischen Militärflugzeuges in Syrien sowie die Aussage der Saudis, dass man mit einem Ölpreis über 80 $/bbl gut leben könne. Die Bestandeszahlen des API von gestern Nacht waren neutral bis leicht "bärisch" zu interpretieren. Der Markt wird aktuell von den geopolitischen Problemengetrieben. Technisch gesehen sind die Gasölnotierungen im Bereich 683-685 $/t gut unterstützt.

Die Gasölprämien waren gestern praktisch unverändert.

Die Frachten steigen munter an.

Börsenerwartung: Gasöl plus 2 - 3 $/t, Benzin plus 3 - 5 $/t.

Ruhe im Atlantik

Devisen

Der Euro/Dollar-Kurs konnte die Verluste vom Freitag wieder ausgleichen und ist im gestrigen Handel wieder deutlich angestiegen. Konjunkturdaten sind zu Beginn der neuen Woche rar gesät, sodass vermutlich die Sanktionen Trumps gegen China im Fokus stehen werden. Der US Präsident hat die Zölle auf chinesische Produkte mit einem Warenwert von 200 Mrd. Dollar mit 10% Strafzöllen belegt.

Ölmarkt

Die Ölnotierungen geben heute Morgen nach, nachdem US-Präsident Trump neue Strafzölle auf chinesischen Produkte von einem Jahreswert von 200 Mrd. USD verhängt hat. Dadurch werden vor allem Ängste auf der Nachfrageseite geschürt. Rein technisch gesehen ist der Gasölmarkt im Bereich von 673.00 $/t und Brent bei 77.30 $/bbl unterstützt. Im Atlantik ist es momentan ruhig. Die Heizölprämien korrigierten gestern wieder nach unten. Die Ökoheizöl- und Dieselprämien waren unverändert. Die Frachten steigen munter an.

Börsenerwartung: Gasöl minus 5 - 6 $/t, Benzin minus 5 - 7 $/t.

 

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