Minerol Energie AG

Gestern war kein Platts-Tag

Devisen

Der USD schwächte sich gestern gegenüber dem Euro weiter ab, gegenüber anderen wichtigen Währungen konnte er jedoch leicht zulegen.

Ölmarkt

Die Ölnotierungen waren auch zum Wochenstart fest. Die "bullischen" Elemente werden vom Markt nach wie vor besser aufgenommen als die "bärischen". In Venezuela lagen die Ölexporte im Juli unter 1 Mio. bpd, vor 2 1/2 Jahren wurden noch über 2 Mio. bpd exportiert. Zudem wist die IEA auf die instabile Lage in Ländern wie Libyen und Nigeria hin. Diese Länder bleiben grundsätzlich anfällig für Produktionsausfälle, die das Angebot spürbar reduzieren könnten, wenn die Reservekapazität der übrigen Länder sinkt und auch die Exporte des Iran zu einem Großteil fehlen. Gestern war kein Platts-Tag. Die Rheinfrachten zogen etwas an.

Börsenerwartung: Gasöl plus 1 - 2 $/t, Benzin plus 1 - 2 $/t (gegenüber Platts v. Freitag).

 

Das Rally scheint übertrieben zu sein

Devisen

Die europäische Gemeinschaftswährung profitierte am Freitag von den Kommentaren des Fed Chefs Powell in Jackson Hole. Powells Kommentare brachten eigentlich nichts neues, da er die Fortsetzung der aktuellen Zinspolitik bekräftigte. Kritiker vermissten ein genaueres Eingehen auf die volkswirtschaftlichen Risiken, die Powell bei seiner Rede weitestgehend ignorierte.

Ölmarkt

Nach dem technischen Ausbruch nach oben vom Donnerstag Abend, konnten die Ölnotierungen zu Wochenschluss ihren Aufwärtstrend fortsetzen. Das Tageshoch im Gasölkontrakt lag mit 681 $/t auf dem höchsten Stand seit 1 1/2 Monaten. Analysten sprechen davon, dass die Sanktionen gegenüber dem Iran das Ölangebot schon stärker reduziert haben, als dies allgemein angenommen wurde. Trotzdem scheint das Rally der letzten Tage doch etwas übertrieben zu sein. In den USA hat die Anzahl der aktiven Bohranlagen etwas abgenommen. Die Heizölprämien waren am Freitag deutlich fester. Die Ökoheizöl- und Dieselprämien waren unverändert.

Börsenerwartung: Gasöl minus 3 - 4 $/t, Benzin minus 3 - 4 $/t.

 

Rohölabbau

Devisen

Der Euro/Dollar-Kurs legte in den letzten 3 Tagen eine beeindruckende Preisrallye hin und zog stark an. Wichtige Konjunkturdaten blieben in dieser Zeit aus, sodass vor allem charttechnische Handelsmotive hinter der Bewegung stehen sollten. Heute Abend erwarten die Finanzmarktakteure nun aber das Fed Protokoll der letzten Sitzung.

Oelmarkt

Technische Käufe haben gestern den Markt gut unterstützt. Neben der Unsicherheit in der Causa Iran bleiben aber auch offene Fragen bezüglich der Handelsbeziehungen zwischen USA und China. Die gegenseitigen Strafzölle hatten den Handel und das Wirtschaftswachstum beider Länder zuletzt belastet und damit auch das Potenzial das Ölnachfragewachstum auszubremsen. Die Hoffnung, dass bei den für diese Woche angesetzten Verhandlungen zwischen beider Länder zu einem Durchbruch kommt, hellt die Stimmung diesbezüglich etwas auf, sodass sich die Trader mit Short- Positionen zurückhalten. Die Bestandeszahlen des API zeigten einen deutlich grösser als erwarteten Abbau beim Rohöl. Die Produktenbestände entsprachen in etwa den Erwartungen.

Die Gasölprämien waren gestern praktisch unverändert.

Börsenerwartung: Gasöl plus 2 - 3 $/t, Benzin plus 3 - 4 $/t.

Unveränderte Gasölprämien

Devisen

In einem gestern veröffentlichten Reuters-Interview beschuldigte US-Präsident Donald Trump China und Europa der Währungsmanipulation. Er sagte, dass er von den Gesprächen mit China nicht «viel erwarte» und dass «kein Zeitrahmen» für ein Ende desHandelsstreits bestehe. Zudem sei er mit der Zinspolitik der Fed nicht einverstanden. Diese Aussagen liessen den USD über Nacht nach unten korrigieren.

Oelmarkt

Zuletzt haben sich die Sorgen um eine Abkühlung des globalen Wirtschaftswachstums gemehrt, die auf die Ölnachfrage in der Regel einen großen Einfluss hat. Sollte sich dies tatsächlich so ergeben, ist dies eine nicht zu unterschätzendes Risiko für die Preisstabilität an den Ölbörsen. Was das Wachstum anbelangt, so blickt man insbesondere auf das Potenzial der Schwellen- und Entwicklungsländer, die den Großteil des jährlichen Mehrbedarfs an Rohöl ausmachen. Vor allem China ist hier ein Schlüsselakteur, dessen Wachstumsraten weit über dem Durchschnitt liegen und dessen Wirtschaft relativ stark mit dem Energieverbrauch korreliert. Der Handelsstreit zwischen USA und China hat die Märkte somit zuletzt belastet, weshalb die für diese Woche angesetzten Gespräche die Preise tendenziell stützen. Heute Nacht werden noch die Bestandeszahlen des API veröffentlicht. Technisch gesehen befinden wir uns in einer Spanne zwischen 643 - 651 $/t.

Die Gasölprämien waren zu Wochenschluss unverändert.

Börsenerwartung: Gasöl plus 2 - 3 $/t, Benzin plus 3 - 5 $/t.

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